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Designer Workshop 02 – Fokus

By Stephanie Neumann

Der circa 90 minütige Fokus-Workshop sollte insbesondere dazu dienen, meine entwickelten Fragestellungen in der Gruppe zu prüfen sowie Feedback und Anregungen in Bezug auf Struktur und Fokus der Masterarbeit einzuholen. Der Workshop wurde im Rahmen des Master-Thesisentwicklungskurses mit 12 Teilnehmern im Alter von 26 bis 45 Jahren, davon 3 Frauen und 8 Männer, durchgeführt.

Was bisher geschah

Zu Beginn des Workshops gab ich in einem Einführungsvortrag einen Überblick zu meinem aktuellen Arbeitsstand und den bisher durchgeführten Erkundungen, Workshops sowie Interventionen. Nach der Präsentation ging es dann los mit einem Warm-Up.

Warm-Up

Flüstert euch per Stille Post aktuelle Gerüchte aus dem Haus ins Ohr!

Stille Post

Warm Up: Stille Post - neue Gerüchte in der Nachbarschaft

Diskussionsrunde zu den Fragestellungen

Um differenziertes Feedback zu den bisher entwickelten Fragestellungen einzuholen, sollte das Feedback in drei Runden erfolgen: kritisch (Runde 1), positiv (Runde 2) sowie kreativ (Runde 3). Da mir die kritische Runde dabei besonders wichtig war, habe ich ihr die meiste Zeit eingeräumt.

Feedback zu Fragestellungen

Feedback zu Fragestellungen in drei Runden

Kritische Runde:

  • Fragestellung noch zu weit. Fragen klarer voneinander trennen bzw noch konkreter.
  • Zu viele große Begriffe in der Haupfrage (könnte eventuell ausarten).
  • Sind das gleichwertige Fragen oder sind sie nicht zum Teil ineinander enthalten?
  • Halbprivat und Halböffentlich als Unterteilung schwierig.
  • Begriff Interaktion genauer definieren (zwischenmenschlich?).
  • Soziokulturelle Diversität als Hauptpunkt zu einengend – eher als Unterpunkt.
  • Sind die neuen Technologien überhaupt relevant?
  • Welche neuen Technologien und sind das die richtigen Technologien in Bezug auf die soziokulturelle Diversität? Oder sollten es nicht eventuell alte Technologien sein?
  • Vorteile von weak ties herausstellen. Kann man weak ties knüpfen oder ist es etwas, das sich etabliert? Wird in der Fragestellung von mehr Aktivität ausgegangen als eventuell von den Bewohnern gefragt ist?

Positive Runde:

  • Thema ist sehr interessant!
  • Bewusstsein der Nachbarn füreinander schaffen ist sehr gut.
  • Gut, wie konkret die Frage schon ist, Fokussierung ist schon zu erkennen.
  • Unterteilung des Raumes ist interessant.
  • Tiefe der Auseinandersetzung (auch Beachtung von Technologie, Raum, Privatsphäre).
  • Für Neuzugezogene ist das besonders wichtig.
  • Privatsphäre nicht zu gefährden wird beachtet.
  • Du gehst nicht von der Technologie aus – das ist gut.
  • Tolles Thema.
  • Privatsphäre zu beachten ist wichtig.
  • Der Mensch ist ein soziales Wesen und daher ist das Thema wunderbar.
  • No-Tech Lösungen sind gut.

Kreative Runde:

  • Hauptfrage beinhaltet Förderung der Interaktion. Unterfrage: Wie ist es mit der Motivation (Ist Interesse bei Nachbarn vorhanden oder eher nicht).
  • Frage nach neuen Technologien ist Frage nach dem Medium: wie können Potentiale sichtbar gemacht werden, unter anderem durch neue Medien.
  • Eventuell auch nur auf weak ties fokussieren und dann drei Unterfragen dazu entwickeln: Wie schafft man das, wo und warum?
  • Ich möchte nachschauen was die Nachbarn so tun.
  • Es gibt viele, die keinen Kontakt wollen – ich nehme keine Pakete an.
  • Ich will mit Nachbarn zu tun haben, jedoch mit ganz bestimmten Nachbarn nicht. Selektion berücksichtigen.
  • Es wird vorausgesetzt, dass weak ties und Interaktion wünschenswert sind – aber dass muss dann auch gut belegt werden. Beispiel Ruhr 2010: Leute haben da ein Jahr gelebt und haben versucht die Menschen die da leben dazu zu bringen, etwas mehr miteinander zu tun zu haben. Das ist gescheitert, da die Leute das als Eingriff in ihre Privatsphäre und als Aufgedrücken von etwas, das sie gar nicht so interessiert wahrgenommen haben. Daher gute Strategien entwickeln, dass die Leute das auch mitmachen und sich nicht gezwungen fühlen.
  • Nachbarschaft ist auch konfliktreich.
  • Lebenswelten beachten: so viele Menschen wie es gibt, gibt es auch Lebenswelten; Klassifizieren; ein Satz von Zitzen an die man die entwickelten Kinder andocken kann. Aus Interviews dann Bedürfnisse und Szenarien entwickeln: z.B. Notfall, Alltag, Einsamkeit, etc.

Projektschnipsel Bingo

Bei der Entwicklung der Struktur der Arbeit wollte ich im Workshop abgleichen, welche Möglichkeiten es neben der von mir gewählten Struktur gibt und ob ich ggf. noch weitere Faktoren berücksichtigen sollte. Zu diesem Zweck initiierte ich das Projektschnipsel Bingo mit der Aufgabe: Sortiere, klassifiziere, strukturiere, ergänze Fehlendes, streiche Überflüssiges. Die Gruppen hatten ca 15 Minuten zur Strukturentwicklung Zeit und stellten im Anschluss ihre Ergebnisse vor.

Gruppe 1:

  • Wir haben Orte und Projekte in ein Raster geordnet und geschaut ob ggf. noch etwas fehlt. Die vorhandene Struktur haben wir größtenteils übernommen, jedoch noch weiter sortiert: links Daten und Erhebungen – nach rechts hin die Aktionen und Umsetzungen. Die Workshops und Aktionen sind interessante Quellensammlungen und können gleichzeitig auch Ergebnisse für die Masterarbeit sein.
  • Nächste Schritte könnten z.B. sein: gleiche Interviews oder Workshops an drei verschiedenen Orten für die Vergleichbarkeit. Für Interventionengilt oft: sie werden angenommen oder nicht, daher eventuell aus den Workshops heraus die Leute selbst eine Intervention bauen zu lassen.

Gruppe 2:

  • Kennenlernen der Nachbarschaften, daraus sind dann Workshops entstanden und Konzepte sowie Aktivitäten. Über das Sammeln der Schnitterkenntnisse der Projekte von den einzelnen Orten kann auch die Ausgangslage weiter definiert und nachjustiert werden. Übergeordnete Erkenntnisse können mit den Bewohnerinterviews vom Anfang abgeglichen werden – iteratives Vorgehen ist dabei gut.

Gruppe 3:

  • Das Dorf kann zum Vergleich herangezogen werden und Drewitz kann auf Grund seiner Abgegrenztheit und Sonderstellung als Exkurs dienen. Partizipation und Prototyping sind gut. Interessant wäre auch, wie sich Interventionen und Einsichten auf Standardtechnologien übertragen lassen würden, z.B. bezogen auf Mimose.
  • Wieviel will ich von mir in der Nachbarschaft preisgeben (analog: Siezen versus Duzen)? In dem Moment wo es zuviel Nähe gibt, wird eine Grenze überschritten und ich kann bestimmte Dinge nicht mehr äußern, weil ich die Leute dann zu gut kenne und mich nicht beschweren mag. In dem Zusammenhang Dorf und Stadt in Bezug auf Vor- und Nachteile von Anonymität betrachten.
  • In Bezug auf Interventionen ansehen: was ist eine Lösung, was ist Critical Design. Stichwort: Design vor Debate – eine Debatte initiieren.

Gruppe 4:

  • Bei Hochhaus, Drewitz und Dorf gibt es unterschiedliche Entfernungen zwischen den Menschen (im Hochhaus wohnen Leute näher als auf dem Dorf) und eine jeweils unterschiedlich starke Gemeinschaft (im Dorf meist größer als im Hochhaus).
  • Einteilung der Ergebnisse nach ‘Anwendung der Ergebnisse’ und ‘Aktivität der Probanden’: von eigener Erkundung und Beobachtung bis hin zu Workshops mit starker Einbindung der Probanden.

Nach der Vorstellung der Projektschnipsel Bingo Ergebnisse sollte abschließend eine Priorisierung vorgenommen werden: jeder Teilnehmer wurde gebeten, drei Punkte für die für ihn aussagekräftigsten Strukturen zu vergeben.

Fazit: Interessant war, dass kaum eines der vorgegebenen Projektschnipsel herausgestrichen wurde. Die entwickelten Strukturen der Gruppen hatten viele Überschneidungen mit der von mir angedachten Struktur und wurde durch weitere interessante Aspekte ergänzt.

Workshop Fazit

Der Workshop war für den aktuellen Arbeitsstand der Theoriearbeit geeignet und hat mir geholfen, Fragestellungen und Fokus der Arbeit weiterzuentwickeln.
Besonders das explizite Einfordern der Kritik in der Diskussionsrunde (kritische Runde) zu den Fragestellungen war sehr aufschlussreich. Das Feedback berücksichtigend wird die Fragestellung weiterentwickelt und entsprechend konkretisiert und angepasst.

Vielen Dank an alle Teilnehmer für das Feedback und den erfrischenden Workshop!

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