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Designer Workshop 01 – Eisbrecher und Potentiale

By Stephanie Neumann

Workshop zum Thema Nachbarschaft mit acht Teilnehmern im Rahmen der Master-Thesis-Entwicklung. Nach einem Einführungsvortrag und kurzer Diskussionsrunde ging es direkt los.

Warm-Up

Verwandelt die große Papierrolle mit Hilfe von Scheren und Eddings in eine Fassade mit Fenstern, aus denen ihr als Nachbarn herausschauen könnt.

Aufgabe 1

Wie kann ich meine Mitbewohner künftig kennenlernen? Was können wir zusammen erleben? Gesucht sind Konzepte, die das Eis brechen. Was davon könnte auch längerfristig Bestand haben?

Eins Für Alle: Sachen, die jeder braucht – z.B. Grill oder Fahrradpumpe – werden gemeinsam genutzt. Der jeweils aktuelle Besitzer steht auf einer Tafel und wer es braucht, kann es sich dann einfach bei demjenigen abholen. So lernt man dadurch auch gleich jemanden kennen.
Der gemeinsame Feind: Ein gemeinsamer Feind für den Burgfrieden im Haus.
Kuckbox: Ein Guckloch bei dem nur einer zu einer Zeit durchschauen kann. Oder etwas, bei dem zum Beispiel nur kleine oder große Menschen durchschauen können. Und dann kann man sich gegenseitig fragen: »Was sehen Sie da eigentlich?«
Hindernis: Ein Hindernis oder Spiegel auf dem Gang, bei dem man sich nicht traut, drüber zu gehen und sich gegenseitig fragt: »Komisch, warum liegt da jetzt sowas?« und darüber dann ins Gespräch kommt.
Mini-Shop: Bewohner, bei dem man auch nachts um 12 Uhr noch Milch bekommt.
Komische Schuhe vor die Tür stellen: Schuhe, die Spekulationen auslösen, was sich hinter diesen Schuhen verbirgt.
Wettervorhersage: Wetter kann auf einer Anzeige gesehen und diskutiert werden.
Pinnwand für jede Haustür: Hier kann zum Beispiel stehen, wann man Zeit hat zum Babysitten etc.
Der Paketnachbar: mit Small-Talk-Wettbewerb bei der Paketübergabe.
Mülltrennungswettbewerb: Einzelne Teile des Hauses treten gegeneinander an.
Der Hausfisch: steht im Flur. Ähnlich wie Durst-Prototyp – nur das Risiko, sich nicht darum zu kümmern ist noch höher, da es ein Lebewesen ist.
Hausfeier: Eine Feier, zu der alle eingeladen werden und auf der Kontakte geknüpft werden können.
Duschen: Bei jemandem klingeln und fragen ob man dort duschen kann.
IKEA Tauschbörse: Dort kann man einfach hingehen und seine Sachen tauschen – aber nur IKEA.
Dachgarten: Ein Garten auf dem Dach mit schönen Pflanzen und Tomaten.
Swingerclub: Ein Swingerclub im Keller.
Saufen und Gillen: aber mehr saufen als grillen.
Gemeinsames Projekt: Ein gemeinsames Projekt oder ein PLAN-Kind, etwas Identitätsstiftendes, ein gemeinsames Bindemittel.
Feueralarm: Feueralarm rufen.
Flohmarkt: zum gemeinsamen Trödeln.
Vorstellungsgespräch: mit allen Mietern, wenn jemand neu einziehen will.
Vorstellungsbox: immer wenn Leute neu einziehen, werden sie vorgestellt.
Bewohnergalerie: Alle Bewohner werden in einer Galerie im Foyer vorgestellt, vielleicht sogar mit Berufsbezeichnung.
Wohnungstausch: Regelmäßiger Tausch von Wohnungen, ganz nach dem Indiandersprichwort: Du darfst erst über mich urteilen, wenn du einen Mond bei mir im Tipi gelebt hast.
Hinterhofparties: sind natürlich sehr willkommen – ähnlich wie der Swingerclub.
Einkaufsdienst: der dann rumgeht und für die anderen auf der Etage mit einkauft und jeder macht das mal.
Rohrpost über die Fenster: Zum Kommunizieren mit seinen Nachbarn über oder unter sich.
Lautsprecher: Dass man hört, was da passiert oder Wände aus Glas, dass man auch gleich sieht, was passiert.
Nachbarschaftswichteln: Wichteln unter Nachbarn.
Themenhäuser: Leute mit Hund oder Feunde der Modelleisenbahn wohnen in einem Haus.

Aufgabe 2

Wie kann ein Leihen-Tauschen-Helfen-System im Haus aussehen?
Ist es leicht nutzbar (für „die Frau mit dem Hund“ und „den Kreativen“? Wie und wo sind Ein- und Ausgabe der Informationen? Ist die Privatsphäre oder die Nutzergruppe skalierbar?

Jeder einen Service: Genau ein Gegenstand und Verantwortung pro Person. Verantwortlichkeiten stehen z.B. an den Briefkästen.
Kreistausch: Gegenstände rotieren zwischen den Leuten in regelmäßigen Abständen.
Briefkatze: Katze rennt mit Botschaften um den Hals durch das Haus.
Flurtouchscreen: Jeder hat einen Touchscreen im Flur und kann darauf mit Fingern malen oder schreiben und alle werden ständig miteinander synchronisiert.
Dezentralisiertes Tauschsystem: Geräte bewegen sich durch die Wohnungen, werden getrackt und man sie über mehrere Möglichkeiten finden. Die “Oma” zum Beispiel wirft einen Zettel ein, der gescannt wird und der “Kreative” kann mit seinem iPhone per Augmented Reality sehen wo im Haus etwas ist. Das System hat außerdem kontextsensitive Informationen mit opt-out für bestimmte Leute, für die man unsichtbar gestellt sein möchte.
Suche-Biete-CMS: einfaches Suche-Biete-System, bei dem die Infos in der Wohnung online eingegeben und unten im Eingangsbereich angezeigt werden können.
EURO: Wir wollen kein Gefallen tun und wir wollen eigentlich auch von niemandem einen Gefallen. Deswegen ein Leihsystem mit Bezahlung. 1 Euro Bohrmaschine, Blumen gießen, für Handwerker aufschließen. Und dann teurere Services – Babysitten, Einkaufen, Nachhilfe.
Nachbarschafttsranking: Zinken, Buttons an der Tür oder online. Das ist ein hilfsbereiter Nachbar oder hier auf keinen Fall hingehen. Aufkleber: “Ich verleihe nichts.”, “Ich verleihe alles.”
Onlineprofil: Man kann online ein Profil ausfüllen und hat nur dann etwas miteinander zu tun, wenn es irgendein Thema gibt, das einen verbindet – Hobbies zum Beispiel.

Aufgabe 3

A: Wie lässt sich das große Potential der Leute im Haus sichtbar machen und nutzen? Ist es leicht erfahrbar? Wie sind Ein- und Ausgabe der Informationen? Ist die Privatsphäre skalierbar?

Batches: Sticker, die man auf seinen Briefkasten kleben kann – z.B. Mund für “ich rede gerne”, Ohr für “ich höre gern zu”, Hammer für “ich bin handwerklich tätig”. Batches können für eine Wiederverwendung auch magnetisch sein.
Galerie: Vorstellung der Bewohner im Erdgeschoss, ergänzt mit Fähigkeiten, Potentialen, bzw. was jemand gerne dazu angeben möchte.
Flurtouchscreen: Jeder hat ihn in seiner Wohnung und kann seine Fähigkeiten editieren – als intelligente Gegensprechanlage.
Virtuelle Geschäftsladenzeile: Wenn das Haus ein Supermarkt wäre, was könntest du dann dazu beitragen?
Infografik: Arbeits-/Mannstunden der Mieter in Ergebnissen visualisieren. Was könnten die Bewohner im Haus zusammen schaffen. Sprich: Man braucht so und so viele Mannstunden um das und das zu erledigen.

B: Was kann so ein Haus nach außen mitteilen und wie?

Hausstatistik/Hausstatus: Sensorsystem, über das das Haus (z.B. über eine LED-Wand außen) erzählt, was dort gerade los ist. Lustige anonyme Statistik über das Haus. Inspiration: KPN Gebäude in Rotterdamm.
Aktivometer: Haus zeigt über transluzente Fassade bzw Einfärbung an ob gerade jemand Strom, Wasser verbraucht oder sich im Haus bewegt.
Kommunikativität: Es wird angezeigt, wie viel im Haus kommuniziert wird.
Ambient Hausfassade: Wieviel Leute sind grad zu Haus, Energieverbrauch, sexuelle Aktivität, etc.
Soziodemografische Daten: Das Haus wird soziodemografisch beschrieben: Alter, Geschlecht, Single/Verheiratet, Kinder, etc.
Hobby TagClaud: Tagclaud über dem Haus zeigt Hobbies der Bewohner an.

Pre-Workshop Aufgabe

Im Vorfeld hatten die Teilnehmer in einem Zeitraum von etwa fünf Tagen Zeit, eine fotografische Aufgabe zu erledigen, um sich auf das Thema Nachbarschaft und Tauschen einzustimmen.
Die Schrottbörse:
[1] Wähle zwei oder mehr Objekte, auf die du gerne verzichten kannst. 
[2] Schreib einen Zettel – ungefähr so: “Nimm etwas. Leg etwas anderes dafür hin.” 
[3] Stell alles zusammen an einen vielfrequentierten Ort in deinem Haus und mach ein Foto davon. 
[4] Poste täglich im Workspace ein Foto und eine kurze Notiz was passiert.
Die Aufgabe war inspiriert von dem Haus meiner Großeltern, in dem sich seit Jahren die Fensterbank mit immer wieder neuen Objekten präsentiert.

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