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Crossnotes

By Stephanie Neumann and Jonas Breme

Identifikation mit einem Ort

»When attachment to place grows, we start to identify ourselves with these places.« (Dr. M. V. Giuliani, 2003)

Eine stärkere Verbundenheit der Menschen zu einem Ort fördert die Identifikation mit diesem. Wir untersuchen, inwieweit persönliche Erlebnisse und Geschichten die Verbundenheit zu einem Ort stärken können. Durch eine Reihe von Experimenten untersuchen wir adäquate Eingabemethoden für das Einsammeln und Konservieren von persönlichen Geschichten im öffentlichen Kontext. Im weiteren entwickeln wir Konzepte und Prototypen zur Darstellung der persönlichen Geschichten vor Ort, um eine Stärkung der Ortsverbundenheit zu unterstützen. Bei unserem Vorgehen analysieren wir zudem, inwieweit sowohl analoge als auch digitale Mittel in dem Kontext der persönlichen Geschichten eingesetzt werden können, und ob die Darstellung der Geschichten vor Ort oder vom Ort gelöst stattfinden kann.

Der Ort

Wir arbeiten an der Schnittstelle der drei Stadtbezirke Prenzlauer Berg, Mitte und Friedrichshain. Zwischen Altbau und Neubau, Ureinwohnern und Zugezogenen, Proletariat und Gated Community. An einer Kreuzung, an der viele Gegensätze aufeinander treffen.

Der Prozess

Geschichten aufbereiten und zurück bringen an den Ort

Es gilt, einen Weg für die Ausgabe zu finden, der dem Ort und dem Inhalt der Geschichten gerecht wird. Eine der Tram-Haltestellen der Kreuzung wird als halb-privater Ort für die Ausgabe der Geschichten gewählt. Dort werden die Geschichten in akustischer Form von einem Radio wiedergegeben. Ein Knopf am Radio lässt den Hörer zur nächsten Geschichte springen. Neben dem Radio hängen über die Haltestelle verteilt Standbilder aus den Videoaufnahmen in Papierrahmen. Durch die Entkoppelung von Erzählerbild und Geschichte lässt sich nur erahnen, zu wem das Erzählte gehört.

Im weiteren Umfeld gibt es eine abstrahierte Ausgabe der Geschichten, die bei Annäherung an Konkretheit gewinnen. Geschichtsfragmente (markante Zitate) sind mit Kreide auf den Boden aufgetragen und sind Wegweiser zur eigentlichen Aktion.

Erkenntnisse

1) Die Eingabe sollte im halbprivaten Raum stattfinden.

2) Bei der Ausgabe von akustischen Inhalten auf Bewegtbild verzichten um nicht abzulenken.

3) Entkoppeln von Geschichte und Erzähler als charmantes, geheimnisvolles Moment.

4) Wenn es um persönliche Inhalte geht, müssen Eingabe und Ausgabe persönlich gestaltet werden.

Geschichten einsammeln

Mit den drei verschiedenen Eingabemethoden Marker – Hier hab ich schon mal, Eine Truhe voller Geschichten, Wohnzimmer haben wir Geschichten unterschiedlichster Art gesammelt. Diese haben je nach Komplexität der Eingabe einen unterschiedlichen Umfang und Detailgrad.

Ausblick

Im nächsten Schritt können wir uns zwei Richtungen vorstellen.

A) Eine Haltestelle als Wohnzimmer mit Eingabe in halbprivater Atmosphäre. Die Ausgabe der Geschichten findet statt, sobald jemand auf der Bank Platz nimmt. Digitale Displays können genutzt werden, um Standbilder der Erzähler zu zeigen um einen persönlichen Bezug herzustellen.

B) Wenn wir uns Geschichten anhören, brauchen wir nichts weiter außer den Erzähler. So hört man die Geschichten erst, sobald man die Augen schließt. Der Visuelle Inhalt des Displays verschwindet in diesem Moment um den Fokus auf die auditive Ebene zu legen.

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